Unsere Gruppen

awo - Hilfe mit Herz



Sieben Gruppen auf einen Streich

In unserer Kindertageseinrichtung in Leipzig-Lößnig fördern wir die individuelle Entwicklung eines jeden Kindes. Dabei nehmen wir jedes Kind so an, wie es ist, und bringen ihm unabhängig von seinem Tun unsere Wertschätzung entgegen. In sieben verschiedenen Gruppen werden die Kinder je nach ihrer Entwicklung und ihrem Alter passend gefördert. Ausflüge zu organisieren und gemeinsame Feste zu planen, gehört dabei ebenso dazu, wie das tägliche Spiel.



Gruppe „Das Zwergennest“


Hier werden jeden Morgen ganz liebevoll 13 kleine Zwerge im Alter von ca. einem Jahr bis zwei Jahre begrüßt. Der Übergang in die Krippe ist ein großer Schritt für die Kinder. Die Eingewöh­nungszeit ist dabei bedeutsam, zum einen gibt es viele neue Dinge zu entdecken, andere Kinder kennen zu lernen und Ver­trauen zu einer neuen Bezugsperson aufzubauen. Zum anderen bedeutet es die Trennung von den festen Bezugspersonen, den Eltern. Nach der Eingewöhnungsphase gibt es viele Dinge, die die kleinen Zwerge in der Zeit in der Krippe lernen. Viele alltäg­liche Dinge gehören in den KITA-Alltag, zum Beispiel lernen, mit dem Löffel zu essen, Hände waschen etc. Im Tagesablauf gibt es viele verschiedene Angebote, bei denen die Kleinen mit Begeis­te­rung teilnehmen, wie etwa singen, Bewegungsspiele, Sportan­gebote und vieles mehr. An die frische Luft geht es auch fast jeden Tag und beim Spaziergang lernen die Zwerge die Natur ganz genau kennen.



Gruppe „Die Zwerge“


Die Gruppe der Zwerge besteht seit Oktober 2011. Eine Bürger­arbeiterin wirkt unterstützend im Gruppengeschehen und küm­mert sich herzlich um die Kinder. 14 Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren zählen zu dieser Gruppe. Die Kinder beginnen ihren Tag teilweise ab 6 Uhr morgens und haben ihre geregelten Tagesabläufe. Nach dem Frühstück sind sie in der Freispiel­phase, d. h. sie können sich im Komplex frei bewegen und die Spielzeuge der großen Zwerge und diese mit denen gemeinsam nutzen. Die Zwerge lieben es in ihrer Küche zu spielen und tolle Gerichte wie Nudeln mit Tomatensauce zu kochen sowie mit Bausteinen z. B. Häuser zu bauen. Außerdem kneten die Kinder gern, malen, singen und tanzen. Außerdem mögen sie es in dem großen Garten der KITA Lößnig am Klettergerüst zu rutschen und zu klettern sowie im Sandkasten zu spielen. Nach so einem ausgefüllten Tag ist eine Stärkung zum Mittagessen und zur Erholung der Mittagsschlaf für die Zwerge von großer Bedeu­tung. Im Ganzen kann man die Zwerge als eine aufgeweckte Gruppe, die gern viel Neues erkunden und kennen lernen will, beschreiben.



„Die Hummelgruppe“


In der Hummelgruppe sind 16 angemeldete Kinder, davon acht Schulanfänger, sieben Mittelgruppenkinder und ein Kind der jüngeren Altersgruppe. Anliegen der Erzieherin ist es, dass die Kinder einen fröhlichen, abwechslungsreichen und lernanre­gen­den Tag im Kindergarten verbringen können. Dazu gehören vielfältige Angebote bzw. Projekte, die sich an den Interessen und Bedürfnissen der Kinder orientieren, z. B. das Projekt Lieb­lingsbuch eines jeden Kindes, Hobbys der Kinder, Projekte zum Thema Heimatstadt Leipzig, Deutschland, Europa, die Welt, das Weltall. Durch verschiedene Materialien werden die Kinder ange­regt, sich kreativ zu betätigen, z. B. beim Kneten, Malen mit Stiften und Farbe, Schneiden, Kleben u. a. Im Rahmen der ge­sunden Entwicklung ermöglichen wir den Kindern, sich bei fast jedem Wetter ausreichend im Freien zu bewegen und Sport zu treiben. Die tägliche Obstpause wird von den Kindern sehr gut angenommen und sensibilisiert sie zur gesunden Ernährung. Singen, tanzen und musizieren macht den Kindern viel Freude und fördert die Gemeinschaftsfähigkeit. Anlässlich von Eltern­nachmittagen führen die Kinder mit Begeisterung einstudierte Programme auf. Zur Entwicklung der Sprache werden den Kin­dern täglich Kinderbücher vorgelesen und es werden zu ver­schiedenen Anlässen Gedichte gelernt. Die regelmäßige Durch­führung von naturwissenschaftlichen Experimenten trägt dazu bei, dass sich die Kinder mit ihrer Umwelt auseinandersetzen und zum Forschen angeregt werden. Die Schulanfänger unter­nehmen mehrmals Ausflüge, zum Beispiel Stadtrundfahrten, Besuch der Nationalbibliothek, Führung im Grassi-Museum, Buchlesung in einer Buchhandlung, Besuch einer Feuerwache, Basteln und Experimentieren in der Dölitzer Wassermühle, Führung durch die Oper, Bowlingbahn, ein simulierter Flug zum Mars und vieles vieles mehr. Grundlage der pädagogischen Arbeit ist ein respektvoller und liebevoller Umgang mit den Kindern sowie ein vertrauensvolles Verhältnis zu den Eltern.



Gruppe „Die schlauen Füchse“


Wir sind 17 Kinder im Alter von dreieinhalb bis fünf Jahren. Die Gruppe besteht aus acht Mädchen und neun Jungen. Wir sind sehr lustig, aufgeweckt und lebhaft und verfolgen unseren ge­regelten Tagesablauf wie folgt: Frühstück, Spiel, Beschäftigung, Obstrunde, Spiel, Mittag, Schlaf, Vesper, Abholung. Die Füchse gehen gern spazieren, beobachten die Natur. Wir basteln und malen sehr gern, vor allem mit Pinsel und Farbe. Auch in Sa­chen Sport sind wir sehr aktiv. Viel Freude bereitet uns das Zäh­len aber auch Farbspiele und das Nacherzählen von Ge­schich­ten. Zusammengefasst sind die Füchse eine lustige, wiss­begie­rige, neugierige Gruppe, die miteinander liebevoll und respekt­voll miteinander umgehen.



„Die Spatzengruppe“


Die Spatzen, das sind sechs Mädchen und elf Jungen. Ein viet­namesisches und ein serbisches Kind fühlen sich in der Gruppe sehr wohl. Im September sind die Kinder fast flügge und berei­ten sich auf den Abflug auf die Schule im kommenden Jahr vor. So oft es das Wetter zulässt, toben die Kinder im Freien beim Fußballspiel oder auch auf den Spielgeräten. Der Bewegungs­drang muss ab und an etwas gebremst werden, damit die Wissbegierigkeit durch wöchentliche tolle Experimente, im Zuhören beim Lesen oder auch im kreativen Spielen gefördert wird. Das Interesse der Kinder an der Natur konnte durch den Bau von drei Hochbeeten im Garten weiter geweckt werden. Gemüse säten wir selbst aus und konnten beobachten, wie der Samen sich langsam zu Pflänzchen entwickelte, die nun im Hochbeet prächtig gedeihen und schon bald auf unseren täg­lichen Obst- und Gemüseteller zu einer gesunden Ernährung beitragen. Gurken, Kohlrabi, Salat und Erdbeeren, aber auch Johannis- und Stachelbeeren sowie Weintrauben im Herbst finden die Kinder sehr lecker. Das Vesper bereiten wir selbst vor. Viel Obst und Gemüse gehört dazu, damit alle gesund bleiben. Neben dem Besuch des Puppentheaters unternahmen wir auch schon viele schöne Ausflüge und konnten beim Töpfer und Glasbläser kleine Geschenke für die Eltern selbst herstellen. In der Schokoladenfabrik Halle sahen wir im Film wie verschie­dene Süßigkeiten hergestellt werden. Mit Begeisterung stürzten sich die Kleinen dann auf die bereitgestellten Naschereien und füllten damit ihre Bäuche. Im Wildpark Leipzig lauschten sie der Erklärung des Betreuers zu den dort frei oder in Gehegen leben­den Tieren und konnten auch den Nachwuchs bewundern. Ge­meinsam mit den Eltern wird in der Einrichtung auch gegrillt, was allen sehr viel Spaß bereitet. Die Spatzenkinder sind wie eine große Familie und fühlen sich hier in der Kindertagesstätte sehr wohl behütet. Es kommt auch vor, dass die Muttis und Vatis beim Abholen sehr viel Geduld aufbringen müssen – ein Zeichen, wie gut es den Kindern hier gefällt.



Gruppe „Die Rennmäuse“


Unsere Gruppe besteht aus 15 Kindern im Alter von drei bis vier Jahren. Der Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit liegt in der Selbständigkeit sowie dem freundschaftlichen Verhalten der Kin­der untereinander. Die Gruppe ist sehr bewegungsfreudig und neugierig. Deshalb gehen die Kinder gern auf den nahe gele­genen Sportplatz. Das Beobachten von allerlei „Krabbeltierchen“ mögen die Kinder sehr und auch die tägliche Geschichte ist für die Gruppe sehr wichtig.



„Regenbogengruppe“


In unserer Integrationsgruppe werden zwölf Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren betreut, in welcher bis zu vier Kinder mit Behinderung im Kindergartenalter aufgenommen werden kön­nen. Das Tagesgeschehen der Gruppe gestaltet sich so, dass alle Kinder sich entsprechend ihrer Fähigkeiten an Entschei­dungs- und Gestaltungsprozessen beteiligen können. Die päda­gogische Arbeit der Gruppe basiert auf Projektarbeit aus den aktuellen Bildungsinteressen der Kinder, so wurden im vergan­genen Zeitraum unter anderem eine „Reise um die Welt“, das „Bücherwurmprojekt“, „Auf ins Land der Zahlen“ und „Bei Rot kannst du geh’n, bei Grün bleibe steh’n“ durchgeführt. In diesen Projekten werden alle Bil­dungsbereiche des Sächsischen Bil­dungsplanes berücksichtigt, so dass eine umfassende Bildung bei den Kindern ermöglicht wird. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Ausbildung und Festigung von emotionalen und sozialen Kompetenzen. Die räumliche Ausstattung ermög­licht es, besondere Bedürfnisse der Kinder zu berücksichtigen. So steht ein zusätzlicher Raum für Einzel- oder Kleingruppen­arbeit, für die Rückzugsmöglichkeit der Kinder oder für die individuelle Zuwendung zur Verfügung. Eine entscheidende Rolle in der integrativen Arbeit bildet die interdisziplinäre Zusam­menarbeit mit den zuständigen Ämtern, Behörden, Psychologen und Fachärzten. Alle Maßnahmen im Rahmen der Einglie­de­rungshilfe und der Prävention von Kindern mit erhöhtem Ent­wicklungsrisiko werden umfassend dokumentiert. Einen weiteren wesentlichen Bestandteil bildet die Zusammenarbeit mit den Eltern. Es finden regelmäßige Einzelgespräche mit den Eltern statt, in denen die Entwicklung zu Hause und die Entwick­lung in der Gruppe systematisch reflektiert werden. Alle diagnostischen, pädagogischen und therapeutischen Zielsetzungen und Maßnah­men erfolgen in enger Absprache und Abstimmung mit den Eltern. Es wird mit den Eltern gezielt an der Erschließung und Nutzung familiärer Ressourcen gearbeitet und sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten bei der Bewältigung von speziellen Belas­tungen unterstützt. Durch Elternabende und gemeinsame Elternaktionen werden die Kontakte und das Verständnis von Eltern mit behinderten und nicht behinderten Kindern unter­einander gefördert. So findet jedes Jahr ein interaktives Sport­fest mit den Eltern statt, im Anschluss an das traditionelle Zeltwochenende gibt es ein gemeinsames Frühstück mit den Eltern und es werden Bastelnachmittage wie zu Ostern oder Weihnachten durchgeführt.



Kontakt

Anke Wedler
Dipl.-Sozialpädagogin
Leiterin Kindertagesstätte Lößnig II
Kurt-Tucholsky-Straße 12
04279 Leipzig

Telefon: 0341 3301702